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Athens.indymedia.org

[Διεθνή Νέα] Anquatschversuch im Zusammenhang mit Prosfygika durch den VS in Berlin

05/08/2026 1:19 μμ.

In den letzten Wochen hat der Verfassungsschutz (VS) mehrere Male versucht such einem Genossen durch seine Eltern anzunähern, anscheinend um Informationen über Prosfygika herauszufinden. Angeblich mit dem Ziel, einen Bericht für die deutsche Regierung zu erstellen – über mögliche Verbindungen nach Griechenland und zur Community of Squatted Prosfygika in Athen.

Am 29.06. erschienen zwei Männer, etwa um die 30 Jahre alt, zivil gekleidet, an der Haustür der Mutter eines Genossen. Sie fragten nach ihm. Auf die Nachfrage wer sie seien, gab es keine klare Antwort; stattdessen nur ausweichende Aussagen dazu, warum sie ihre Identität nicht preisgeben könnten. Die Mutter gab ihnen ihre Telefonnummer, woraufhin die Männer wieder gingen.
Am 14.07. erhielt die Mutter des Genossen einen Anruf. Der Anrufer stellte sich als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes vor und teilte mit, man wolle einen Bericht für die deutsche Regierung verfassen – über Aktivitäten im Zusammenhang mit Griechenland. Außerdem wolle man ein Gespräch mit dem Genossen verabreden. Mit wohlwollenden Formulierungen und Schmeicheleien versuchten sie, Informationen aus ihr herauszubekommen. Der Vorfall passierte kurz nach den Mobilisierungen zum Ende des Hungerstreiks zur Verteidigung der Community of Squatted Prosfygika von Aristotelis Chantzis und Suzon Doppagne. Dabei verwiesen die VS-Mitarbeiter auch auf eine Kundgebung im Zusammenhang mit Prosfygika, die kurz nach der Verurteilung von Marianna und Dimitra im Ampelokipi-Fall vor der griechischen Botschaft in Berlin stattgefunden hatte.
Am 22.07. versuchte der VS per SMS erneut Kontakt aufzunehmen. Wir gehen davon aus, dass der Verfassungsschutz nach diesem gescheiterten Versuch weiter versuchen wird Informationen über internationalistische Verbindungen zwischen der deutschen und der griechischen Bewegung auszuspionieren. Wir werden uns durch diesen Einschüchterungsversuch nicht dazu bewegen lassen, auch nur einen einzigen Schritt zurückzugehen.
Am 24.06.2026 hat Prosfygika den Sieg gegen die Gentrifizierungspläne der Regionalregierung verkündet, der hauptsächlich durch den Hungerstreik der beiden Genoss*innen Aristotelis Chantzis und Suzon Doppagne vorangetrieben wurde. Unmittelbar danach begann der griechische Staat zu versuchen durch Repression und einen angekündigten Angriff genau diesen Sieg anzugreifen. Den Anquatschversuch durch den deutschen Verfassungsschutz sehen wir in diesem Zusammenhang. Denn genau wie der griechische Staat, hat auch der deutsche Staat großes Interesse daran, diesen kollektiven Sieg, der sehr viel weiter reicht als nur Prosfygika, anzugreifen und uns einzuschüchtern. Wir sehen diesen Einschüchterungsversuch auch im Zusammenhang mit der Verurteilung von Marianna und Dimitra im Ampelokipoi-Fall, in dem nicht nur die griechischen, sondern auch die deutschen Behörden ein großes Propaganda-Theater veranstaltet haben um unsere Genoss*innen auszuspionieren und in den Knast zu stecken.Als Internationalist*innen werden wir weiter an der Seite unserer Genoss*innen in Athen stehen.
VON BERLIN BIS NACH ATHEN – LANG LEBE KYRIAKOS XYMITIRIS, LANG LEBE PROSFYGIKA HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT UNSERE ANTWORT AUF REPRESSION IST KREATION
Meldet euch, wenn es bei euch oder in eurem Umfeld ähnliche Vorfälle gab – vor allem im Zusammenhang mit Griechenland/Deutschland.Schreibt eine Mail an: save-prosfygika.internationalist@systemli.net
webadresse: https://saveprosfygika.gr/index.php/en/internationalist-saveprosfygika/
Internationalist #saveprosfygika campaign
Source: https://de.indymedia.org/node/856375

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